17. Februar 2016

Aufwachsen in der "evoltionären Entwicklungsnische"Dass die Umstände des Aufwachsens und der Persönlichkeitsentwicklung vor allem in früher Kindheit das gesamte Leben eines Menschen, seine körperliche und seelische Gesundheit, sein Verhalten in der Gesellschaft und seinen Umgang mit den eigenen Kindern entscheidend prägt, ist in den vergangenen Jahrzehnten in zahlreichen Studien immer neu und unter immer neuen Aspekten belegt worden.

Wesentlich dazu beigetragen hat die Bindungstheorie, die Erkenntnis, dass eine sichere Bindung zunächst an die Mutter, dann auch an andere Bindungspersonen, dem Kind die verlässliche Basis schafft, die Welt um sich herum zu erkunden, zu lernen, auf Herausforderungen und Widerstände angemessen zu reagiern und mit anderen, unterschiedlichen Menschen zu kooperieren. Die Art der Bindung selbst aber und die Entwicklung etwa der Mutter-Kind-Beziehung ist abhängig von einer Fülle äußerer Bedingungen, die in jüngster Zeit immer mehr in den Fokus der Forschung geraten sind. 

03. Februar 2016

Offener Brief des Deutschen Kinderschutzbundes verurteilt den Beschluss der Bundesregierung zur Familienzusammenführung (Asylpaket II)

Flüchtlingsfamilie auf der Flucht im Irak - WelthungerhilfeIn deutlichen Worten wendet sich der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, gegen den im Asylpaket II festgelegten Aufschub der Familienzusammenführung von Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz - das trifft durchaus auch in vielen Fällen auf Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in Syrien und Liby zu - für zwei Jahre.

Hier der Offene Brief des Deutschen Kinderschutzbundes

01. Februar 2016

Die Kluft zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auf, auch in Deutschland. In schneller Folge erschienen jetzt eine Reihe von Studien und Reports mit den relevanten Daten - weltweit, national und regional (hier: Baden-Württemberg). Im Vordergrund neben der Verteilung des Reichtums vor allem das Thema Kinderarmut.

In einer aktuellen Stunde diskutierte darüber auch der Bundestag in seiner Plenarsitzung 151 vom 27. Januar 2016. Hier das Video der Diskussion:

30. Januar 2016

Wenn Kinder die Welt entdecken wollen, brauchen Sie einen "sicheren Hafen". Das gilt bei der "Eroberung" des Wohnzimmer, das gilt auch im Sandkasten auf dem Spielplatz und das gilt mehr noch beim Ausflug im Buggy.

Für den Erwachsenen ist es kaum nachvollziehbar, was da auf die Kleinen an neuen und gelegentlich beängstigenden Eindrücken einstürmt. Der Blickkontakt und das "Gespräch" mit der Vertrauensperson ist da als "Stressbremse" unabdingbar. Dennoch werden auch heute noch die meisten Buggys unveränderlich nach vorn ausgerichtet; ein Zweijähriger verliert den "sicheren Hafen" aus dem Blick, bekommt Angst, erstarrt, zieht sich in sich zurück. Solange das Kind nicht zu schreien beginnt, ahnt die Buggy schiebende Person von all dem nichts.

Diese Situation versucht die Zeichnerin in dieser als Daumenkino gemeinten szenischen Abfolge. Hier als PDF zum Herunterladen und Blättern:

files/daumenkino_onlineversion.pdf

Das Daumenkino ist ein Bestandteil unserer Buggy-Kampagne "Ich seh`Dich - Und das macht mir Mut!". Mehr dazu hier:
www.fuerkinder.org/kinder-brauchen-bindung/aktuelles-news/386-ich-seh-dich-buggy-aktion-fuer-kinder

Hier auch die Studie "What’s life in a baby buggy like?" von Dr. M. Suzanne Zeedyk und National Literacy Trust --> eine (nicht autorisierte) deutsche Übesetzung finden Sie hier.

Die Forschunggruppe hatte ein Video gedreht, bei dem die Kamera aus dem Blickwinkel der Kleindkinds im Buggy durch die Strasse geschoben wird. Hier das Video:

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16. Dezember 2014

UNICEF Foto des Jahres - Insa Hagemann, Stefan Finger - Situation der verlassenen Kindern ausländischer Väter auf den PhilippinenEindrücklicher lässt sich die Not aber auch die Hoffnungen von Kindern in aller Welt nicht darstellen als in den Foto-Reportagen, die jährlich von der UNESCO mit dem Preis "UNESCO - Foto des Jahres" ausgezeichnet werden.

In diesem Jahr vergab die Weltorganisation drei Preise und weitere fünf "Ehrenvolle Erwähnungen".

Der erste Preis ging an die beiden deutschen Fotografen Insa Hagemann und Stefan Finger aus Hannover. In ihrer Foto-Reportage schildern sie die Situation der verlassenen Kindern ausländischer Väter auf den Philippinen als Folge des Sex-Tourismus in diesen Ländern.

06. September 2014

Redaktion und Geschäftsstelle "für Kinder" machen PauseAus verschiedenen technischen wie persönlichen Gründen werden Redaktion und Geschäftsstelle der Stiftunginitiative "für Kinder"

von Mitte September bis Mitte Oktober nicht besetzt

sein. Anfragen und Aufträge werden zwar angenommen, können aber erst in der zweiten Oktoberhälfte bearbeitet werden. Wir bedauern diese "Pause" und werden danach mit doppeltem Einsatz wieder für Sie da sein.

Gitta Hülsmeier

Leopold Bergmann

25. Juni 2014

Every Child Counts - UNICEF-Report 2014Die jüngsten Berichte über Kindersoldaten nun auch in Syrien und im Irak machen einmal mehr dramatisch deutlich, wie völlig unterschiedlich die Lage der Kinder in den verschiedenen Weltregionen sich darstellt.

In nackten Zahlen ausgedrückt beschreibt der UNICEF-Report 2014: "Every Child Counts - The State of the World`s Children 2014 in Numbers" diese Ungleichheiten von der Geburt über die Gesundheitsfürsorge bis zur Lebensumwelt anschaulich und verständlich.

Jedes Kind zählt - Der UNICEF-Report 2014 in Zahlen

24. Juni 2014

Demonstration der HebammenverbändeNach jahrelanger "Bescheidenheit" in der politischen und publizistischen Arena, machen die Hebammen über ihre Verbände und lokale Initiativen derzeit Druck vor allem auf den politischen Entscheidungsprozess, auf Ministerien und Bundestag.

Gestern, 23. Juni 2014, behandelte der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Eingabe der Hebamme Sabine Schmuck zum Kernproblem der laufenden Diskussion, der untragbaren Haftungsverpflichtungen freier Hebammen.

Am kommenden Donnerstag, 26. Juni 2014, ist aus Anlass der Gesundheitsministerkonferenz der Länder in Hamburg eine Demonstration der Hebammen-Verbände geplant (s. Abb.).

21. Mai 2014

Hilfe für psychisch kranke Eltern und KinderPsychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch - sowohl bei Eltern kleiner Kinder als auch bei den Kindern selbst (s. jüngst DAK.-Gesundheitsreport oder den Stressreport 2012) Hilfe ist dringend geboten, ist gerade in diesen Fällen aber besonders schwierig.

In einem nichtöffentlichen Fachgespräch forderten Experten vor dem Familienausschuss des Bundestags jetzt eine bessere Versorgung und bessere Koordination der Hilfsangebote. Eine Sachverständigenkommission soll die Bedürfnisse von Kindern psychisch kranker Eltern ermitteln und gegebenenfalls Vorschläge für Anpassungen in der Sozialgesetzgebung erarbeiten.

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